Innenstadtentwicklung Gronau

Auftraggeber
Stadt Gronau
Freianlagen
SAL Landschaftsarchitektur
Bearbeitung
Stephan Bracht,
Nathalie Wiers,
Sarah Robert,
Lukas Koldemeyer
Fachingenieur
Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH
 

INNENSTADTENTWICKLUNG GRONAU

Für die Neugestaltung der Freianlagen und Ingenieurbauwerke in der Innenstadt Gronau erhält SAL Landschaftsarchitektur mit der Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH im Rahmen einer Verhandlungsvergabe 2018 den Zuschlag. Wir können uns mit unserer Expertise im Bereich Innenstadtentwicklung, einer kostenbewussten Planung und unseren Ideenpräsentationen vor den Fachausschüssen qualifizieren.

Als Landschaftsarchitekten leisten wir einen wichtigen Beitrag, um eine klimafreundliche Innenstadt zu entwickeln. Dabei begreifen wir eine Innenstadt als „Place to be“ und nicht mehr als Konsummeile. Um eine Transformation in diesem Sinne geht es auch in Gronau.

Allerdings ist die Ausgangssituation der „Dinkelstadt“ eine Besondere: Unterschiedliche innerstädtische Bereiche existieren nahezu unabhängig voneinander. Sie haben ihre jeweils eigene, historisch gewachsene Prägung,

 

Die Gronauer wünschen sich „eine einheitliche Gestaltungslinie für den innerstädtischen Freiraum.“

Durch wiederkehrende Elemente soll der Innenstadtbereich zu einem städtischen Erlebnisraum zusammenwachsen. Das bedeutet aus unserer Sicht jedoch nicht „Vereinheitlichung um jeden Preis“. Unser Konzept für Gronau setzt auf Wiedererkennbarkeit und Einbeziehung, lebendige Geschichte und gemeinsame Zukunft.

 
Stand der Innenstadtentwicklung Gronau

Der 1. und 2. Bauabschnitt der Neugestaltung der Innenstadt Gronau (Neustraße/Schulstraße und Neustraße bis Dinkelbrücke) wurde im Zeitplan 2025 fertiggestellt. Sie geben Ihnen ein Bild davon, wie sich Gronau wandelt. Die Fertigstellung des Innenstadtbereichs ist bis 2028 geplant. 

 

Und das sind unsere Maßnahmen:
Leistungsbild
LP 1 – 3 und 5 – 8 nach HOAI
Baukosten
1. und 2. Bauabschnitt:
ca. 6.800.000,- € brutto
3. und 4. Bauabschnitt:
ca. 6.700.000,- € brutto
Planung
2018
Ausführung
1. und 2. Bauabschnitt: 2020 – 2025
3. und 4. Bauabschnitt: 2025 – 2028
 
Weiterführende Links
competitionline
Aufgaben
  • Wasserlauf und „Gronaubrunnen“
  • Baumpflanzungen – Stadtbaum Ginkgo
  • Neue Wegeflächen aus Natur- und Betonstein sowie Wiederverwendung des Bestandsklinkers
  • Stufen-, Rampen- und auslaufende Treppenanlagen
  • Aufenthaltsbereiche
  • Stadtmobiliar: Gronau-Bänke
  • Neuinszenierung bestehender Skulpturen
  • Unterflurversorgungspoller
  • Taktiles Blindenleitsystem aus Naturstein
  • Ausbau modifiziertes Entwässerungssystems
Verbindende Elemente

„GRONAU BEWEGT“: BARRIEREFREIE WEGEVERBINDUNGEN

Nutzerfreundliche Wegeverbindungen zwischen den städtischen Teilbereichen entstehen. Die Straßenbereiche für Fußgänger und Radfahrer werden mit einer hellen, Hitze reduzierenden Pflasterung barrierefrei ausgebaut. 

 
DIE GRONAU-BANK

Die Gronau-Bank ist ein modernes, attraktives Stadtmobiliar. Sie lädt zum Klönen und Relaxen ein – mal als Sitzbank, Liege oder, wie in der Neustraße, als geschwungene Bank. Der Schwung spielt auf die Verläufe der Wassergräben im historischen Gronau an. 

 

DER GRONAU-BRUNNEN
Wasser ist ein prägendes Element für die „Stadt an der Dinkel“. Wir entwerfen Brunnenanlagen und Wasserbecken. Sie schaffen Aufenthaltsqualität und bringen an verschiedenen Stellen Kühlung. Wir setzen damit ein Zeichen für die Anpassung an den Klimawandel.

In der Schulstraße ist der Gronau-Brunnen mit einem Wasserlauf durch die Straße ein prägendes Gestaltungselement. Die Wegeachse ist mit barrierefreien Rampen, Treppenstufen, Podesten, einladenden Sitzelementen in Kombination aus neugepflanzten Bäumen neu gestaltet, Höhenunterschiede werden so charmant überbrückt. Der Miniatur-Brunnen aus Branze um Fuß des Gronau-Brunnens ist unser „Dankeschön“ an die Stadt Gronau.

 

DER STADTBAUM: GINKGO

Ginkgo ist als Stadtbaum sehr gut geeignet: Er wächst schnell, spendet Schatten, ist klimafest und wenig krankheitsanfällig. In der Schul- und Neustraße ist der Stadtbaum bereits in Dreiergruppen einreihig angepflanzt. Lindenbäume haben im Bereich Kirchplatz und vier neue Trauerweiden am Wasserturm einen passenden Standort gefunden.

 

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